
Zug der Liebe e.V. – Founder & Kommunikationsleitung
- Aufbau und Leitung der Öffentlichkeitsarbeit für eine der größten politischen Demonstrationen in Berlin (20.000+ Teilnehmende)
- Pressearbeit, Social Media, Stakeholder-Kommunikation, Spenden-Kampagnen
- Strategische Weiterentwicklung mit Fokus auf politische Sichtbarkeit & Fundraising
Seit 2015 rollt einmal im Jahr ein ganz besonderer Konvoi durch Berlin: der Zug der Liebe. Was aussieht wie eine bunte Technoparade mit politischen Bannern, ist tatsächlich eine der größten ehrenamtlich organisierten Demonstrationen für Menschlichkeit, Vielfalt und soziales Engagement in Deutschland. Ich bin Pressesprecher, Vorstandsvorsitzender, Webdesigner, Social Media Manager und oft Feuerwehrmann in Personalunion.
Zug der Liebe e.V. ist kein normaler Verein. Es ist ein politisch-kulturelles Hybridprojekt, das jedes Jahr 20.000 bis max. 70.000 Menschen mobilisiert. Menschen, die tanzen und Haltung zeigen. Über 50 gemeinnützige Organisationen haben sich dem Projekt bisher angeschlossen; darunter Schwergewichte wie Reporter ohne Grenzen, Sea-Watch e.V., ASB Berlin, Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft oder Moabit hilft.
Hinter dem Projekt steht keine Agentur, sondern ein überschaubares Kollektiv rund um mich. Ich koordiniere pro Jahr 15 bis 25 Kollektive plus Vereine mit Musiktrucks, spreche mit der Polizei, organisiere Auflagen, Sicherheitskonzepte, Fördergelder, Bühnenzeiten, Afterpartys, Social Media, Awareness-Teams – you name it. Während andere beim Wort „Genehmigungsprozess“ schon das Weite suchen, sitze ich nachts am Rechner und aktualisiere Formulare für drei Behörden parallel.
Für mich ist der Zug der Liebe e.V. keine einmalige PR-Nummer, sondern ein jährlicher Beweis, dass Techno, Haltung und Aktivismus zusammengehören. Berlin ist kein Festival. Berlin ist politisch.
