Das Konzept: „The Newsroom Model“

In traditionellen Organisationen macht jeder vor sich hin. Der Newsroom-Ansatz (aus dem Journalismus) bedeutet: Themenzentriertes Arbeiten.

  • Wie es funktioniert: Wir entscheiden uns für ein „Thema des Monats“ (z.B. Circular Electronics basierend auf dem Report).
  • Der Effekt: Alle Kanäle (LinkedIn, Insta, Newsletter) spielen dieses eine Thema.
  • Warum das effizient ist: Du musst nicht für jeden Kanal etwas Neues erfinden. Du nimmst den Report, machst daraus 3 LinkedIn-Posts, 1 Reel und 1 Newsletter. Das spart massiv Zeit (Content Recycling).

2. Ressourcen (Maximale Wirkung bei 32h/Woche)

  • Das Problem: Eine 80%-Stelle ist schnell „voll“ mit E-Mails und Meetings. Die Gefahr ist, dass die Strategie (die 20% deiner Zeit sein soll) hinten runterfällt.
  • Deine Lösung: „COPE“ – Create Once, Publish Everywhere.
  • Was du sagst:„Ich werde nicht versuchen, alles zu tun. Ich werde priorisieren. Wir investieren unsere 32 Stunden nur in Formate, die auf unser großes Ziel – die Berlin Circular Days – einzahlen. Alles, was ‚Nice-to-have‘ ist, wird gestrichen oder automatisiert. So garantiere ich, dass ich trotz Teilzeit den Kopf für die Strategie frei habe.“

3. Bullet 2: Team (Wöchentliche Sprints)

  • Das Problem: Du führst Teilzeitkräfte und Ehrenamtliche. Ehrenamtliche sind oft unzuverlässig, wenn sie keine klaren Aufgaben haben. Wenn du jeden Tag Mikromanagement betreiben musst, kommst du zu nichts.
  • Deine Lösung: Agile Sprints (bekannt aus der Software-Entwicklung).
  • Wie das aussieht:
    • Montag Morgen (30 Min): Check-in. Jeder bekommt seine Aufgaben für die Woche. (z.B. „Lisa, du machst 3 Grafiken aus dem Report.“)
    • Freitag Mittag (30 Min): Review. Was ist fertig?
    • Dazwischen: Ruhe. Jeder arbeitet eigenständig.
  • Was du sagst:„Um das Team effizient zu führen und Ehrenamtliche bei der Stange zu halten, arbeite ich mit klaren Wochen-Paketen. Das reduziert meinen Abstimmungsaufwand und gibt dem Team klare Erfolgserlebnisse.“

4. Bullet 3: Tools (Zentrales CRM)

  • Das Problem: Aktuell liegen Kontakte vermutlich in Excel-Listen, im E-Mail-Postfach der Chefin oder auf Visitenkarten. Das ist tödlich für das Fundraising. Wenn jemand geht, ist der Kontakt weg.
  • Die Anforderung: In der Jobbeschreibung stand explizit: „Pflege der internen Stakeholder-Datenbank und schrittweise Überführung in ein CRM-System“.
  • Deine Lösung: Ein zentrales System (z.B. HubSpot, Salesforce oder eine saubere Airtable-Datenbank), in dem alles zusammenläuft.
  • Was du sagst:„Daten sind unser Kapital. Ich führe ein CRM als ‚Single Source of Truth‘ ein. Egal ob ein Politiker beim Policy Lab war oder ein Student sich für den Newsletter anmeldet – alle landen im selben System. Das ermöglicht uns, später per Knopfdruck alle einzuladen, statt 500 E-Mails händisch zu schreiben.“